23.02.2026
Für die Zukunft gilt: Motivation, Engagement, durchdachter Finanzierungsstrategie

Das vollbesetzte Sportheim war ein Beleg für das große Interesse der Bevölkerung an den kommunalpolitischen Themen der Freien Wähler. Begrüßt wurden die Anwesenden durch Ortsvorsitzenden Josef Beck, der sich besonders über den Besuch des stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger freute. Fraktionssprecher Oliver Pöschl betonte in seinem Rückblick zur kommunalpolitischen Arbeit der Freien Wähler Fraktion, dass gute Ideen anderer stets von den FW-lern unterstützt wurden, die FW-Fraktion auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat setzt, dass sie sich aber auch bei weniger guten Ideen intensiv zu Wort gemeldet haben. So. z.B. bei der Thematik ISEK. Anschließend übernahm Bürgermeisterkandidat Florian Barth. Dieser stellte sich kurz vor und kam dann zum - aus Sicht der Freien Wähler - wohl wichtigsten Punkt beim Blick in die Zukunft der Gemeinde: Finanzierung ist zukünftig die Schlüsselressource einer jeden Kommune. Auf der Agenda der Freien Wähler steht deshalb ganz oben „zurück zu stabilen Finanzen - Finanzen verantwortungsvoll und vorausschauend planen“. „Einem alten Sprichwort zufolge „Man kann nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen“: Egal, was wir in den nächsten Jahren angehen wollen - sollen - müssen, ohne eine gezielte, langfristige und konsequente Finanzplanung in Verbindung mit einer zeitnahen Projektumsetzung ist das nicht zu schaffen; alleine mit dem Argument „Wir bekommen für die Maßnahme eine staatliche Förderung“, ist keine nachhaltige Finanzsteuerung zu erreichen!“, so Florian Barth, der als gelernter Bankkaufmann von Berufs wegen seit über 30 Jahren täglich mit der Thematik Finanzen konfrontiert ist. „Finanzielle Stabilität fördert nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die soziale Entwicklung einer Kommune. Ein klares Bild mit langfristigen Zielen sorgt für Motivation und Engagement.“, so Barth weiter. Damit erfolgte die Überleitung zur Vorstellungsrunde der Gemeinderatskandidaten. Anschließend übergab Vize Oliver Pöschl das Wort an stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger. Dieser bedankte sich als Erstes bei den Gemeinderatskandidaten, dass sie sich alle für das Ehrenamt als Gemeinderat zur Verfügung stellen. Er lobte zudem das Engagement des Ortsverbands, der Zusammenhalt und Wertschätzung jedem Einzelnen gegenüber ausstrahlt. „Ihr seid ein tolles Team!“, so Aiwanger. Auch er wies in seiner Rede ebenfalls auf die Wichtigkeit einer durchdachten Finanzierungsstrategie hin. Sie sei in Zukunft der Hebel, der über die Richtung und das Tempo bezüglich der Entwicklung einer Gemeinde entscheidet. Ebenso ist die Wertschätzung von Vereinen, Kunst und Kultur, die sich der Ortsverband auch als Zukunftsaufgabe auf die Agenda stellt, seiner Meinung nach für unsere Gesellschaft sehr wichtig. „Die Jugendarbeit, die in Vereinen geleistet wird, kann nicht durch staatliche Jugendarbeit ersetzt werden. Die oft breitgefächerte Altersstruktur in Vereinen zeigt unseren Kindern wie soziales Mit- und Füreinander funktioniert. Vereinsunterstützung ist jedoch nur möglich, wenn die Gemeinde dafür auch finanzielle Mittel freischaufeln kann und nicht plötzlich Haushaltslöcher auftauchen.“ Hierzu applaudierten die Anwesenden. Mit einer offenen Gesprächsrunde fand der Vormittag seinen gemütlichen Ausklang. Stimmen der Anwesenden: “Es war eine so freundliche und entspannte Stimmung. Echt super.”, “Sehr informativ und aufschlussreich.”, “Ihr seid eine super Truppe - echt mega”.